Benhura, Dominic

Benhura, Dominic

Dominic Benhura ist eine Ikone unter den Bildhauern Zimbabwes. Er hat die Grenzen überschritten, die ihm von seiner Geschichte und seinen Vorgängern gesetzt wurden. In seinen Skulpturen bearbeitet er den zimbabwischen Stein wie kein Bildhauer von ihm. Er nimmt damit heute einen Platz unter den internationalen Bildhauern ein, deren Werk eine Suche ist, eine Reise und stets ein Versuch an dem Neuen.

Im Alter von 10 Jahren begann Dominic Benhura seinem Cousin, dem bekannten Steinbildhauer Tapfuma Gutsa, bei der Arbeit zu helfen.

Schon bald versuchte sich Dominic an der Erschaffung eigener Skulpturen. Nach Beendigung seiner Schulzeit machte er sein Hobby zum Beruf und widmete sich ganz der Steinbildhauerei.

Prägend waren für ihn die Jahre im Chapungu Sculpture Park, einem renommierten Arbeits- und Ausstellungsort für engagierte Künstler.

Bekannt ist Dominic Benhura für seine abstrahierten,  menschlichen Figuren, wie z.B. „Swing me Mama“. Der besondere Reiz dieser Figuren liegt in den einfachen, reduzierten Formen, mit denen der Künstler Gefühle zum Ausdruck bringt.

Seine Themen beziehen Stellung in zentralen sozialen Fragen Zimbabwes. Die Achtung der Familie, der Kinder und der Natur bilden dabei den Kern.

Mit seiner Installation „The Swimmers“ auf der Harare Bienale 2004 in der National Gallery of Zimbabwe erregte er besondere Aufmerksamkeit, indem er neben den Gestaltungsmitteln des Raums, Licht, Schatten, Stein und Wasser auch die Emotionen des Betrachters, ein Gefühl von Eingeschlossenheit, miteinander verband.

Dominic Benhura ist für sein soziales und politisches Engagement bekannt. Seinen ehemaligen Schulen hat er Computer und Bibliotheken gestiftet. Er hat mit Waisenkindern und Menschen mit Behinderungen gearbeitet. Er hat ein Studio gegründet, in dem er junge Bildhauer mit Steinen, Werkzeug und vor allem mit seinen guten Beziehungen zu Kunden unterstützt.

In der letzten Zeit hat Dominic Benhura von Tom Blomefield das Amt des Direktors der Künstlerkolonie Tengenenge überommen. Er hat dort viele soziale Einrichtungen, wie eine Grundschule und eine Klinik geschaffen, jedoch lässt er dort der traditionellen Bildhauerei und Lebensweise ihren Raum.

 

Ausstellungen:

Millesgarten Museum, Sales exhibition, Schweden, 1990; Yorkshire Sculpture Park, Sales Exhibition, UK, 1990; Expo 1992, Sevillo, Spanien, 1992; 1992, Sculpture in the Park, Loveland, Colorado, USA; Steinsculpturen aus Zimbabwe, Trinkaus und Burkardo, Düsseldorf, 1992; Sparkasse, Wuppertal, 1992; Helsinki, Finland 1992; Galerie Im Schlossgarten, Gaungeloch, Deutschland, 1992; Chapungu Sculpture Park annual resident artist exhibition, Zimbabwe, 1993; Sculpture in the Park, Loveland, USA, 1993; The second generation, Millfield School, Somerset, UK, 1994; Chapungu Sculpture Park annual resident artist exhibition, Zimbabwe, 1994; Sculpture demonstration, Shona Sol Gallery, Sante Fe, USA, 1995; The Second Generation, Galerie Im Schlossgarten, Gaungeloch, Deutschland, 1995; Chapungu Sculpture Park annual resident artist exhibition, Zimbabwe, 1996; Barbara Ackerman gallery, LA, Califonia, USA, 1996; Annual Heritage, National Gallery of Zimbabwe, 1996; Einzelausstellung, Stone Gallery, Holland, 1996; Einzelausstellung, Chapungu Gallery, Zimbabwe, 1997; Einzelausstellung, Alden Biesen, Belgien, 1997; Einzelausstellung, Melbourne Flower show, Australien, 1999; Einzelausstellung, Standard Chartered Bank Arts Festival, Südafrika, 1999; Einzelausstellung, Kubatana Gallery, USA, 2000; Einzelausstellung, Expo, Hannover, Deutschland, 2000; Native Accents Galleries, Florida, USA, 2001; Einzelausstellung, Zuva Gallery, USA, 2001; Cornel Museum Delray Beach, 2001; Einzelausstellung, International Hampton classic Horse show, Bridge, USA, 2001; Einzelausstellung, Munhumutapa Gallery, Südafrika, 2002; Einzelausstellung, Zuva gallery, USA, 2002; Einzelausstellung, Phoenix botanical gardens, USA, 2002; Einzelausstellung, Native Accents Gallery, USA, 2002; Einzelausstellung, Native Accents Galleries, USA, 2003; Einzelausstellung, Rice Lakeshow, Canada, 2003; One man show, Johanes Larsen Museum, Dänemark, 2004; One man show, Berlin Botanischer Garten, Deutschland, 2004; One man show, Kuaba Gallery, Indiana, USA, 2004; Denver Botanical Garden, Colorado, USA, 2004; Savanna 99 Gallery, Cape Town, Südafrika, 2004; Spirit in Stone, Holland, 2004; United Nation Peace Exhibition, National Gallery of Zimbabwe, 2004; Harare Biennale, National Gallery of Zimbabwe, 2004; One man Show, Zuva Gallery, Arizona, USA, 2005; Einzelausstellung Leiden, Niederlande, 2008

Workshops:

Tonga, John Boyne House, Harare, Zimbabwe, 1986; Tonga, John Boyne House, Harare, Zimbabwe, 1987; Delta Gallery, Zimbabwe, 1988; Pachipamwe exhibition, National Gallery of Zimbabwe, 1989; Thapong International Workshop, Botswana, 1992; Thapong International Workshop, National Gallery, Botswana, 1992; Sculpture in the Park, Love land, Colorado, USA, 1993; International Workshop, Stone Gallery, Holland, 1994; International Workshop, Stone Gallery, Holland, 1995; Group Workshop, Deutschland, 1998

Sammlungen:

Zimbabwe, International Airport, Town House, Embassy of Niederlande, Embassy of Norway, Embassy of Sweden and Chapungu Sculpture Park. Südafrika: Nelson Mandela Foundation Headquarters, USA: Hartsfield Airport, Italien: Siena, Parco Sculpture Piesciavanta, Belgien: Bilzen-In front of a children's pool,
Deutschland: Diez-Public Art Display Collection, Australien: Victoria Rainbow Snake, Victoria Museum